Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Aktuelles

24 Pilger aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart pilgern von Klosterneuburg nach Krems

Bei hochsommerlichen Temperaturen war eine Gruppe von 24 Pilgerinnen und Pilgern aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem Martinusweg von Klosterneuburg bei Wien unterwegs nach Krems an der Donau. Bei Temperaturen von bis zu 34 Grad legten die Pilger Tagesetappen von bis zu 26 Kilometern zurück. Unter Leitung von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker startete die Gruppe in der Martinuskirche von Klosterneuburg. An der Donau entlang ging es bis nach Stockerau. Die folgenden Tage waren geprägt vom Pilgern entlag des Wagram und großer Gastfreundschaft. In Fels am Wagram lud der Ortsgeistliche die Pilger zu kalten Getränke ein und auch vielen anderen Orten wurde die Gruppe freundlich angesprochen und empfangen. Am vorletzten Tag wurde die Gruppe von Pilgerfreunden aus der Diözese Eisenstadt und Ungarn begleitet. Leo Führer, Pilgerverantwortlicher der Erzdiözese Wien, sorgte dafür, dass die Gruppe immer den richtigen Weg fand. Am letzten Tag liefen die Pilger mit den "Via Sancti Martini"-Fahnen in Krems ein, wo Pfarrer Gerhard Bundschuh einen feierlichen Abschlussgottesdienst feierte. Pilgern im Sinne des heiligen Martin hieß in diesen Tagen nicht nur gemeinsamen  zu Singen und zu Beten, sondern auch Wasser, Proviant, Sonnencreme oder den raren Schatten zu teilen. Bei aller Strapaze war es für die Pilgerinnen im Alter von Mitte 20 bis 89 Jahren eine unvergessliche Woche auf dem europäischen Martinusweg. Fortsetzung folgt.

Text: Achim Wicker, Foto: Rolf Haller

Freiburger Erzbischof Stephan Burger segnet Martinsbild

Am vergangenen Freitag war der Freiburger Erzbischof Stephan Burger zum Festgottesdienst am „Hagelfreitag“ in der Wallfahrtskirche in Höchstberg. Eine Gruppe von 50 Martinspilgern ist morgens um 6 Uhr zu Fuß vom Schulhof der Katholischen Fachschulen St. Martin in Neckarsulm gestartet und hat in Höchstberg die Pilgermesse mitgefeiert. Im Gottesdienst segnete Erzbischof Burger das neue St. Martinsbild für die Kapelle der Kath. Fachschulen St. Martin Neckarsulm. Anschließend fand eine Begegnung mit den Pilgern im Pfarrgarten statt.

Text und Foto: Kath. Fachschule St. Martin, Neckarsulm

 

Erzieherinnen pilgern zwei Tage auf dem Martinusweg

22 Erzieherinnen des Kindergartens St. Josef aus Baienfurt darunter auch Tagespilgerinnen haben sich am 03.06. bis 04.06.2019 im Kloster Untermarchtal mit den Pilgerbegleitern Monika und Wolfgang Bucher getroffen um gemeinsam auf dem Martinusweg zu pilgern. Die erste Etappe führte uns von Altsteußlingen St. Martin nach Obermarchtal zum Münster St. Peter und Paul. Wir genossen die kühlen Wälder und Kirchen, da es an diesem Tag sehr warm und schwül war. Nach einer wohlverdienten Mittagspause und einem kühlen Bier am Schloss Mochental wurde das letzte Etappenstück an der Lauter fortgesetzt. Im Kloster Obermarchtal machten wir unseren Tagesabschluss und danach traten wir die Rückfahrt nach Untermarchtal an. Nach einem gemütlichen Abendausklang im Klosterkeller hatten wir die nötige Bettschwere. Am zweiten Tag begannen wir unsere Etappe im Kloster Obermarchtal mit einem Morgenimpuls. Auch dieser Tag wurde mit viel Sonne bedacht und leider mussten wir uns von zwei Pilgerinnen trennen, die mit Ihren Beinen Probleme bekamen. Dennoch konnten wir uns entlang der Donau im schweigen und auf die Spurensuche Gottes auch für unser eigenes Leben begeben. Natur pur ein schönes Etappenstück mit Biberburg, Schmetterlingen und der Donau. Oberhalb von Emeringen im Schatten der Bäume machten wir unsere Mittagspause, noch zwei Stunden bis zum Etappenziel Zwiefalten lagen vor uns. Mit einem Abschluss in der Klosterkirche Zwiefalten endete unser pilgern und wir durften glücklich und zufrieden mit vielen Eindrücken  unsere Heimreise antreten.

Foto und Text Monika Bucher

Samstagspilgern von Vaihingen zum Birkenkopf

Bei tollem Wetter starteten 4 angehende Religionslehrerinnen und zwei weitere Pilger/innen mit Ihren Pilgerbegleitern Wolfgang und Monika Bucher vom Naturfreundehaus Vaihingen zum Birkenkopf. Begleitet von gute Gesprächen, Vogelgezwitscher, Eidechsen und die grünen Wälder bestimmten unseren Weg. Auf den Spuren des hl. Martin waren wir unterwegs, das Leben und Wirken des Heiligen waren Anknüpfungspunkte für uns eigenes Leben in unseren Gesprächen und Begegnungen miteinander und mit Menschen auf unserer Wegstrecke. Am Bärenschlössle machten wir unsere Mittagsrast, bevor wir weiter in Richtung unserer Tageszieles dem Birkenkopf aufgebrochen sind. 

Text und Foto: Monika Bucher

72-h-Aktion: Bußmannshauser Minis und KLjB bauen Gartenhütte zum Pilgerquartier aus

Seit Sonntag, 26.05.2019 gibt es auf dem Martinusweg in Bußmannshausen im Dekanat Biberach die erste eigene Pilgerherberge. Am Donnerstag den 23.05 um 17:07 bekamen die Jugendlichen bei der zentralen Auftaktveranstaltung in Laupheim auf dem Rathausplatz ihre Aufgabe mitgeteilt, denn sie hatten sich für die „Get it – Variante“ entschieden. Die Aufgabe lautete: Erstellen eines Pilgerquartiers mit 4 Schlafplätzen in der bestehenden Gartenhütte im Pfarrgarten, Ausarbeitung einer Etappe des Martinuswegs für Jugendliche und zu überlegen, wie dies alles beworben werden kann. Zurück aus Laupheim trafen sich die Jugendlichen im Jugendhaus, um gemeinsam mit dem Projektkoordinator (Projektpartner für diese Aktion war die Kirchengemeinde St. Martinus Bußmannshausen) über den Martinusweg Via Sankti Martini, der von Szombathely (Ungarn) bis Tours (Frankreich) führt, informiert zu werden. Vor es dann ans Schaffen ging, schauten sich alle zusammen noch den Film: „Pilgern auf dem Martinusweg von Schemmerberg bis nach Bußmannshausen“ an. Es wurde noch direkt am Donnerstagabend  losgelegt, von nun an jeden Tag bis spät in die Nacht hinein geplant, unter Hochdruck gearbeitet, gesägt, geschraubt, die Außenanlagen um die Hütte auf Vordermann gebracht, Material für die Betten und die Inneneinrichtung eingekauft, die Matratzen mussten in der Breite angepasst werden, da die oberen Stockbetten keine Standardbreite haben. Zeitgleich machte sich ein Teil der Gruppe daran, ein Plakat mit dem Titel „VON SCHEMMERHOFEN NACH OBERKIRCHBERG“ und einen Flyer zu entwerfen, der vielleicht schon bei der Sternwallfahrt in Untermarchtal an den Mann gebracht werden soll. Am Sonntag im Rahmen der Abschlussveranstaltung singen die Jugendlichen gemeinsam den Aktionssong und erklären der Gemeinde ihr Projekt, bevor dann der lang ersehnte Moment kommt, das Absperrband zur Pilgerhütte wird durchgeschnitten und die Hütte der Öffentlichkeit präsentiert. Zum Abschluss sagt H. Bähr der als Projektkoordinator mit dabei war: „Es machte große Freude zu sehen, wie so viele motivierte junge Leute zusammen wirklich Großes schaffen. Alle die an diesem Projekt beteiligt waren, dürfen stolz darauf sein“. Gefeiert wurde bis in die späte Nacht hinein im Pfarrgarten neben der Kirche zusammen mit den Gästen. Zum Tages- und Aktionsabschluss segnete Pfarrer Martin Ziellenbach die nun neu gestaltete Pilgerhütte. Die 72 Stunden Aktion in Bußmannshausen war ein voller Erfolg, der vor allem durch die großzügige Unterstützung möglich wurde. Ein herzliches Dankeschön in diesem Rahmen an alle, die zur diesjährigen 72-Stunden-Aktion in Bußmannshausen beigetragen haben. Egal ob durch Sach-, Essensspenden oder einen kurzen Besuch mit motivierenden Worten. Vielen Dank dafür! Ab sofort sind Pilger auf dem Martinusweg dazu eingeladen in unserer Pilgerhütte zu übernachten.

Ausstattung der Hütte: Schlafmöglichkeiten für bis zu vier Personen, WC / Waschbecken

Adresse: Ringstraße 29, 88477 Bußmannshausen, im Garten hinter dem Haus

Kontakt für Übernachtungsanfragen: Hubert Bähr: Festnetz: 07353 91167, Mobil: 0172 9330615

Weitere Informationen finden Sie im Informationsflyer und auf der Homepage der SE Schendi

Minis und KLjBler aus Bußmannshausen vor dem fertigen Pilgerquartier

So schön ist die Hütte innen und lädt zu erholsamem Schlaf

Text und Fotos: Hubert Bähr, Bußmannshausen

 

72-h-Aktion in Neckarsulm für den Martinusweg mit 350 Engagierten

Insgesamt ca. 350 Teilnehmer/innen (Georgs-Pfadfinder Stamm St. Dionys Neckarsulm, Kath. Fachschulen St. Martin, Johannes-Häußler-Schule, versch. Kitas, Kolping-Blasorchester, KJG und Ministranten Dahenfeld usw.) haben während der 72-h-Aktion am neuen Martrinusrundsweg in Neckarsulm Holztafeln mit Martinsdarstellungen gestaltet. Schulleiter Dr. Thomas Ochs konnte zudem berichten, dass seit der Eröffnung des Martinusrundweges im Frühjahr 2018 bereits über 90 Gruppen diesen gegangen sind.



Ein Teil der Teilnehmer an der 72-h-Aktion mit den beiden Schirmherren Oberbürgermeister Steffen Hertwig, Dekan Siegbert Denk und Schulleiter Dr. Thomas Ochs

Foto: Katholische Fachschule St. Martin Neckarsulm

 

Fünf Pilger aus dem Dekanat Böblingen starten in Szombathely

Fünf Männer und Frauen sind vor kurzem in Szombathely zu ihrer Pilgerschaft auf dem Martinusweg aufgebrochen. In der Geburtskirche des heiligen Martin spendete Pfarrer Janos Schauermann ihnen den Pilgersegen und führte sie danach durch die Ausstellung über den heiligen Martin und den Martinusweg.

Foto: Günter Hornung

Zwei Pilgerinnen aus Szombathely erreichen Rottenburg

Im vergangenen Jahr sind Elfriede Simon und Monika Schulz von Szombathely nach Erding in Bayern geplilgert. In diesem Jahr sind sie seit Ostermontag wieder auf dem Martinusweg unterwegs und haben nun die Bischofsstadt Rottenburg erreicht. Am Dom wurden beide von Geschäftsführer Achim Wicker und Vorstandsmitglied Josef Albrecht begrüßt. Bei Familie Albrecht kamen die beiden Frauen auch für eine Nacht unter und erfuhren schwäbische Gastfreundschaft. Ziel in diesem Jahr ist die Martinsbasilika in Bingen am Rhein, bevor die beiden Pilgerinnen dann 2020 die restlichen Etappen bis nach Tours meistern wollen.

Foto: Gregor Moser, Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Martinuspilger aus Eisenstadt zu Gast in Rottenburg am Neckar - Pilgern für Europa

Gruppe aus Österreich wandert erstmals auf Martinusweg in Diözese Rottenburg-Stuttgart / Mit im Abendprogramm steht ein „Eat and Meet“ Rottenburg a.N.. Auf den Spuren des heiligen Martin von Tours wandert zurzeit erstmals eine 16-köpfige Pilgergruppe aus der Diözese Eisenstadt in Österreich rund um Rottenburg a.N. auf dem Martinusweg. „Martin war ein europäischer Heiliger und uns geht es darum, das Zusammenführende und nicht das Trennende zwischen den Staaten aber auch zwischen den Menschen zu betonen und zu erfahren“, sagt Martin Korpitsch, Generalvikar aus Eisenstadt. So möchten die Katholiken aus dem Burgenland, durch deren Diözese der Martinusweg ebenfalls führt, die Bedeutung Europas betonen. Von Hechingen nach Rottenburg führte die erste Etappe am Montag. Am heutigen Dienstagvormittag folgte eine Führung durch die Bischofsstadt Rottenburg und nachmittags wanderten die Pilger nach Oberndorf. Herrenberg und Böblingen sind weitere Stationen in den kommenden Tagen. „Wir freuen uns schon “, sagte Generalvikar Korpitsch. Die ersten Erfahrungen auf dem Martinusweg seien „beeindruckend und wunderschön“ gewesen. Rolf Seeger und Achim Wicker von der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart sorgten zusammen mit vielen Helfern für die Begleitung der Besucher aus Österreich und lieferten vielfältige Informationen über Kirchen und Kapellen entlang des Weges. Der Europarat hatte die Route des Martinusweges 2005 in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Der Weg führt von Szombathely, dem Geburtsort des Heiligen in Ungarn, über verschiedene Routen nach Tours in Frankreich, wo Martin begraben liegt. Bereits in der vergangenen Woche machte Bischof Gebhard Fürst mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart auf die Bedeutung Europas und auf die anstehende Europawahl aufmerksam. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas habe der Heilige Maßstäbe für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden gesetzt, sagte Bischof Fürst. Grundvoraussetzung, um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen, sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, hielt er fest. Kennenlernen aber sei notwendig. Diesen Gedanken greifen die Organisatoren aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf und erfüllen ihn mit Leben: Mit im Abendprogramm der Besucher steht so ein „Eat and Meet“, bei dem die Pilger in Familien eingeladen werden. „Bunt gemischt“ werde da die Zusammensetzung rund um die Tische sein, sagt Generalvikar Korpitsch. Und er ist sich sicher: „Das wird interessant.“

Die Gruppe aus Eisenstadt mit Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker vor der Kirche in Bechtoldsweiler

Beim "meet and eat" bei Familie Albrecht in Rottenburg

Gruppenbild mit der Besuchergruppe aus dem Dekanat Worms, Vorsitzenden Monika Bucher und Pilgerführer Andreas Nick

Foto: Hannes Artner und St. Martinusgemeinschaft / Text: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Martinspilger wetterfest

Bei Regen, fallenden Temperaturen und kurzer Schneeschauer wagte sich eine Pilgergruppe am. 4. Mai auf den Martinusweg von Hechingen zur Martinskirche  in Hirrlingen. Das Tagesmotto: „ Wer aufbricht, der kann hoffen“ hat sich bezüglich des Wetters zwar nicht bestätigt, aber die Hoffnung auf einen erlebnisreichen und meditativen Pilgertag hat sich erfüllt. Die Pilgerbegleiter Rolf Seeger und Andreas Nick setzten unterwegs thematische Akzente: Was bewegt Menschen sich auf den Weg zu machen um zu pilgern? Angesichts der im frischen Grün stehenden Frühlingslandschaft zitierten sie Papst Franziskus und Bischof Gebhard Fürst, deren Texte zum verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auffordern, sowie Wege für eine persönliche Praxis aufzeigen. Passend dazu war das „ Gebet des Waldes“: gerade beim Betrachten wunderbarer Bäume im satten Grün und vor einem  Stappel gefällter Baumstämme, das zu einer tieferen Wertschätzung und Dankbarkeit  für all das, was uns  Bäume an Produkten aus Holz „ von der Wiege bis zur Bahre“  schenken können. Manche unbekannte Ereignisse im Leben und Wirken des  Martin von Tours, der sich vom Soldaten zum Heiligen der Barmherzigkeit entwickelte, machten deutlich, dass   Martin das unersetzliches Leitbild für ein gelingendes Christsein in einer modernen Welt liefert. Den Wald schweigend zu begehen mit allen Sinnen, sehend, hörend, riechend, den Boden unter den Füßen fühlend und den mit Schneeflocken gemischten Regen wahrzunehmen, erwies sich als ein unerwartet wohltuender Akzent auf dem Weg. Die Martinskirche in Hirrlingen  mit ihrem  Maialtar, in dessen Mitte die von einem Kranz aus 12 Sternen gekrönte Madonna steht, erwies sich als  eine  absolut geeignete Kirche um  ganz Europa mit samt der anstehenden Wahl zum europäischen Parlament  ins Gebet zu nehmen“. Rolf Seeger erschloss die bemerkenswert tiefe Symbolik  der Europafahne und ihre enge Verbindung zur   Madonna mit dem Diadem der 12 Sterne. Andreas Nick sprach über Martin von Tours als Patron und Wegweiser für ein Europa, in dem auf christlichen und demokratischen Grundwerten sich eine sozial gerechte und friedliche Gesellschaft entwickeln kann. Freilich lasse sich all das nicht mit menschlicher Kraft allein umsetzen. Deswegen brauche es „bei Gott“  starke Leitbilder und Fürsprecher wie Maria und ein Martin von Tours, damit viele Menschen mit Gottes Kraft und Weisheit und seinem Segen an einer lebenswürdigen Zukunft eines einigen Europas mitwirken können. Um all das und den Segen Gottes für diese Welt haben die Pilger gebetet und gesungen. Im Kaffee  „Vivaldi“ konnte bei Kaffee und Kuchen bei froher und bester Unterhaltung ein anregender, mitmachender Pilgertag ausklingen.

Text: Rolf Seeger Foto: Dekanat Rottenburg

Pilgern für Europa mit Bischof Fürst - ein starkes Signal in Stuttgart

Katholiken aus Ungarn und Frankreich pilgern mit Rottenburg/Stuttgart. Mit einer rund zweistündigen Pilgertour auf dem Martinusweg quer durch Stuttgart hat Bischof Gebhard Fürst am Dienstagabend (7. Mai) auf die Bedeutung Europas und die Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai aufmerksam gemacht. Unterwegs mit zahlreichen Pilgern mehrerer Nationen bezeichnete Bischof Fürst den Martinusweg als „begehbares Symbol der Einheit und des Friedens“. Zielort des gemeinsamen Pilgerns war die Kirche St. Martin in Bad Cannstatt. Um gemeinsame christliche Werte in Europa zu betonen, schlossen sich Mitglieder der Stuttgarter Französischen und Ungarischen Katholischen Gemeinde der Pilgertour an. Mit einem Aufruf des Rottenburger Bischofs zur Europawahl erfolgte der Pilgerstart in der katholischen St.-Thomas-Morus-Kirche in Stuttgart-Heumaden: „Ich bitte die Bürger Europas darum, sich auf den Weg zu machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa“, sagte Bischof Fürst. Begleitet auf dem Martinusweg in Richtung Bad Cannstatt wurde er von Mitgliedern der Katholischen Französischen Gemeinde. Als Gründer der ersten Mönchsgemeinschaft Europas sei der Namenspatron des Pilgerweges, Martin von Tours, Kristallisations-Punkt für ein Leben in Gemeinschaft. „Er hat Maßstäbe gesetzt, die wegweisend sind für ein Miteinander in Gerechtigkeit und Frieden“, betonte Bischof Gebhard Fürst in seiner Ansprache in der Cannstatter Martinskirche. Grundvoraussetzung um in Europa heute aufzubrechen und sich gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen sei, dass die Völker sich kennen. „Viele Staaten wurden in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen, aber es wurde zu wenig getan, um einen geistigen Austausch zu fördern“, sagte der Rottenburger Bischof. Kennenlernen sei notwendig, da die Völker Europas unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind. Bischof Fürst lud alle Bürger dazu ein, „mit dem Kompass des Martin von Tours in der Tasche“, den europäischen Weg weiter zu gehen. Zum gemeinsamen Abschluss in der Cannstatter Martinskirche waren auch Mitglieder der Ungarischen Katholischen Gemeinde Szent Gellért gekommen; sie waren als Pilgergruppe in Stuttgart-Gablenberg gestartet.

Ein Video vom "Pilgern für Europa" gibt es hier: Video

Fotohinweis: Bischof Gebhard Fürst geht für Europa auf die Straße: Gemeinsam mit Mitgliedern der Französischen Katholischen Gemeinde pilgerte er am Dienstagabend von Stuttgart-Heumaden aus auf dem Martinusweg nach Bad Cannstatt. Sein Anliegen dabei: Die Bürger Europas mögen sich auf den Weg machen – zur Wahl am 26. Mai und gleichzeitig zu einem friedlichen und solidarischen Europa im Sinne des heiligen Martin. Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart/Pfann

Foto: Katholische Fachschule St. Martin Neckarsulm

Über 80 Pilger aus dem Dekanat Balingen unterwegs auf dem Regionalweg Südwest

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Dekan Anton Bock am1. Mai die Pilger an der alten Weiler Kirche bei Owingen begrüßen und spendete den Pilgersegen. Pfarrer Schury, ein profunder Kenner der ältesten Kirche Hohenhzollerns, erklärte den Gästen, warum nur 11 der zwölf Aposteln zu sehen sind. Petrus wurde um 1700 für überflüssig gehalten, weil der Pfarrer als Nachfolger Petri von der Kanzel zu den Menschen sprach. Über der damaligen Kanzel stand nur S.P. und damit war klar: elf Apostel sind gemalt, einer ist real da. Heute gibt es die Kanzel nicht mehr, dafür ein Fenster mit S.P. darüber. Dann ging es unter Leitung von Wegpate Alexander Müller und Dekanatsreferent Achim Wicker an der schönen Eyach entlang in Richtung Engstlatt. In dem Balinger Teilort wurden die Pilger nach einem anstrengenden Anstieg bereits von Regina Ramsperger und Angelika Peter mit Hefezopf und Getränke empfangen. Kirchengemeinderat Alexander Müller brachte den Interessierten seine Engslatter St. Johanneskirche näher. Frisch gestärkt ging es über Wiesen und Felder nach Bisingen, wo Dekan Anton Bock den geistigen Abschluss gestaltete, bevor es in der Rose zum gemütlichen Teil überging. Ein toller Tag für das Dekanat Balingen und den Martinsweg mit vielen Menschen, die auf den Spuren des Glaubens und des Heiligen Martin unterwegs waren. Zum nächsten Pilgertag lädt das Katholischen Dekanat Balingen am 3. Oktober ein.

Text und Fotos: Achim Wicker

Auf den Spuren des hl. Martin im Dekanat Ludwigsburg am 13.04.2019

Bei kühler Witterung startete die über 40 Personen große Pilgergruppe zusammen mit der Martinusgemeinschaft des Dekanats Ludwigsburg im Rahmen des Samstagspilgerns von der Heilig Kreuz Kirche in Besigheim nach St. Martin in Horrheim. An diesem Tag waren wir mit Diakon Albert Wild unterwegs auf der Suche nach den Spuren Gottes in unserem Leben mit Hilfe der Spuren des Heiligen Martin. Eindrucksvolle Impulse von Diakon Wild mit Geschichten aus dem aus dem Leben des Heiligen Martin begleiteten uns auf unserem Weg. In Löchgau und Hohenhaslach stießen noch Pilger und Pilgerinnen zur Gruppe hinzu. Herr Volz, der Leiter für Pädagogik und Kultur im Pädagogisch-Kulturellen Centrum in Freudental, informierte uns über die ehemalige Synagoge und die Geschichte der Juden in Freudental. Am jüdischen Friedhof erzählte er von den Traditionen bei Bestattungen. Wir pilgerten in den Weinbergen mit wunderschöner Aussicht weit ins Land hinein. In Hohenhaslach kehrten wir ein, um dann gestärkt in der evang. St. Clemens Kirche in Horrheim eine Kirchenführung zu erhalten. Im Gemeindehaus neben der kath. St. Martinskirche wurden die Pilger mit Speis und Trank herzlich empfangen. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst der Pilgergruppe mit der Kirchengemeinde Horrheim wurden die Thementafeln über das Leben des Hl. Martin, die von dem ehemaligen Domkapitular Werner Redies gestaltet wurden, offiziell der Kirchengemeinde vorgestellt. Ein Ikonenmaler berichtete von seiner Arbeit an der Ikone zur Mantelteilung von St. Martin für die Martinskirche in Horrheim.

Text und Fotos: Otto Abele

Samstagspilgern ab Arlach

Am Samstagmorgen begann um 9.00 Uhr in Arlach das Samstagspilgern. Mit einem Gebet zum H. Martinus für den Weg nach Bonlanden gingen wir los. Auch der Himmel hatte an diesem Tag an uns gedacht. Kein Regen fiel und so gingen 33 Pilger in aller Stille und Gebet in Richtung Tannheim, zum ersten Teil unserer Etappe. Von Mesner H. Weber wurden wir mit Glockengeläut der Kirche St. Martin in Tannheim empfangen. Eine Kerze des Hl. Martinus war schon angezündet und eine kleine Andacht mit einem Lied abgehalten. Einfach wunderschön. Nun ging es weiter in Richtung Berkheim zur Kapelle Maria Hilf. Ein wunderschöner Ort um ein Lied zur Hl. Mutter Gottes zu singen ( Segne du Maria..). Die Pilger waren sehr berührt. Nun ging es weiter zur Pfarrkirche St. Konrad /St. Willebold,  auch ein Ort am Weg der „Via Sancti Martini“ Wir wurden vom dortigen Mesner Edgar Kunz schon erwartet und begrüßt. Auch er hatte für uns Kerzen angezündet und eine kleine Andacht wurde gehalten. Danach ging es weiter zur Bäckerei Huber, wo wir von der Familie Huber zu einem Imbiss eingeladen wurden. Es war einfach wie im Paradies. Es gab reichlich zu essen und zu trinken und alle wurden satt. Wer wollte konnte sich durch eine Spende noch bedanken. Nun konnten wir unsere letzte Etappe gestärkt beginnen. Nach 13 km hatten wir unser Ziel erreicht. In der Klosterkirche in Bonlanden erwarteten uns schon Pfarrvikar Gorden Asare und Sr. Antonia Es wurde eine Hl. Messe als Abschluss eines schönen Pilgertages abgehalten. Mit einem Dankesgebet an den Himmel und anschließendem Segen  für den guten Verlauf beendeten wir unseren Pilgertag. Anschließend ging es noch ins Klosterkaffee zu Kaffee und Kuchen. Alle Pilger waren sichtlich angetan und berührt von diesem Pilgertag und der Begegnung mit dem Hl. Martinus. Alle wünschten sich eine Wiederholung, Für alle war das „Beten zu Fuß“ ein besonderes Erlebnis. Ein schöner und besinnlicher Tag ging zu Ende und für mich als Wegepate und Pilgerbegleiter war es etwas Besonderes, glücklichen und zufriedenen Menschen zu begegnen. Danke sagen möchte ich an dieser Stelle auch der Mesnerin in Arlach, Frau Melani Blanz, die die Kapelle wieder wunderschön mit Blumen geschmückt hatte. Für die pastorale Unterstützung  vielen Dank an die Pastoralreferentin, Frau Weiß und dem zusätzlichen Wegebegleiter Robert Ulrich. Und: Danke auch an alle, die diesen Weg zu Ehren des Hl. Martinus  mitgegangen sind. Ihr Wegepate Link Rudolf

Start in Arlach

Ankunft im Kloster Bonlanden

Text und Fotos: Rudolf Link

 

Pilgern für Europa am 7. Mai in Stuttgart mit Bischof Fürst

Am 26. Mai wird das 9. Europäische Parlament gewählt. Bischof Fürst lädt deshalb am Dienstag, 7. Mai 2019 ein, mit ihm gemeinsam im Geiste des Martin von Tours für ein offenes, menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens einzutreten. Zwei Pilgergruppen, die eine in der St. Thomas Morus-Kirche, Korianderstr. 34, Stuttgart-Heumaden, Sitz der Französischen Katholischen Gemeinde, Sainte Thérèse de l´Enfant Jésus, die andere in der Kirche Bruder Klaus, Albert-Schäffle-Straße 30, Stuttgart-Gablenberg, Sitz der Ungarischen Gemeinde, Szent Gellért. starten am 7. Mai 2019 um 17:15 Uhr.
Ziel ist die Kirche St. Martin, Bad Cannstatt, Brückenstr. 22, 70376 Stuttgart. Nach ca. fünf Kilometer Fußmarsch und auf der zweiten Route mit einer kurzen Fahrt mit der Stadtbahn treffen die Pilger ca. um 19:15 Uhr ein. Beendet wird der Pilgertag mit dem Bischof mit einer Abendandacht.

Die St. Martinusgemeinschaft lädt alle Pilger ein, die für ein offenes und menschenfreundliches Europa und eine Kultur des Teilens eintreten wollen, am 7. Mai in Stuttgart mit dabei zu sein.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel und dem Plakat zur Veranstaltung.

Samstagspilgern von Bad Schussenried nach Ummendorf

SCHEMMERHOFEN – 48 Pilgerinnen und Pilger haben sich im Rahmen des Samstagspilgerns der Martinusgemeinschaft bei perfektem Pilgerwetter auf den Weg von Bad Schussenried nach Ummendorf gemacht. Eugen Engler, Dekanatsreferent Philipp Friedel und Prälat Werner Redies begleiteten die Tour. Mit einem Bustransfer ging es von Ummendorf nach Bad Schussenried los. Der ehemalige Generalvikar Redies gestaltete spirituelle Impulse zu Beginn in der Kirche St. Magnus in Schussenried und in den Martinskirchen in Untersessendorf und Hochdorf. Prälat Redies lief mit seinen 84 Jahren zusammen mit den anderen Pilgerinnen und Pilgern die 20 km über herrliche Wege durch die schöne Landschaft Oberschwabens. In seinen Impulsen ging er vor allem darauf ein, dass wir für das heutige Europa vom Hl. Martin viel lernen können. Im „grünen Baum“ in Hochdorf gab es eine Stärkung und in Schweinhausen wurde auch an den Bekennerbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart Joannes Baptista Sproll gedacht. Bürgermeister Klaus B. Reichert von Ummendorf pilgerte an diesem Tag ebenfalls mit und erläuterte am Ende der Tour zusammen mit der Kirchengemeinderätin Lucia Kuhn auf dem Kreuzberg in Ummendorf die Geschichte dieses Ortes. Dankbar und erschöpft machten sich die Pilgerinnen und Pilger am Ende eines reich gefüllten Tages mit vielen guten Gesprächen wieder auf den Heimweg.Im Dekanat Biberach findet zwei weitere Male das Samstagpilgern statt: Am 27. April 2019 von Arlach zum Kloster Bonlanden und am 18. Mai 2019 von Schemmerberg nach Burgrieden. Am 23. Juni 2019 wird bei der Bergkapelle Erolzheim ein Martinusthemenweg von Weihbischof Matthäus Karrer eingeweiht. Dieser Festakt beginnt mit einer kleinen Pilgertour vom Kloster Bonlanden um 13 Uhr.

Text und Foto: Katholisches Dekanat Biberach, Philipp Friedel

Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft e.V. in Rottenburg

Harmonisch verlief die Vollversammlung der St. Martinusgemeinschaft im Martinshof in Rottenburg, zu der die Vorsitzende Monika Bucher über 20 Mitglieder begrüßen konnte. Neben dem Rechenschaftsbericht standen der Jahresabschluss 2018 und der Wirtschaftsplan 2019 auf dem Programm. In Kleingruppen wurde zu den Themen "Internationale Zusammenarbeit", "Unterstützung des Vorstands" und "Ideenwerkstatt" gerarbeitet. Im Anschluss führte Rolf Seeger einen Teil der Gruppe durch die Sülchenkirche, Grablege der Rottenburger Bischöfe.

Pilgerwoche in Hohenlohe mit Abschluss auf der BUGA - jetzt anmelden

Mitte August lädt die St. Martinusgemeinschaft zum Pilgern durch Hohenlohe mit Abschluss auf der Bundesgartenschau BUGA in Heilbronn ein. Monika und Wolfgang Bucher begleiten die Gruppe beim Fußpilgern durch die malerische Landschaft von Bad Mergentheim durchs Jagsttal nach Kloster Schöntal und bis nach Erlenbach. Ziel der Gruppe ist zum Abschluss die BUGA.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsflyer und im Anmeldeformular.

Broschüre "Kulturwege in Deutschland" veröffentlicht

Entdecken Sie Europa auf faszinierenden Reisen durch Raum und Zeit. Europas reiches Kulturerbe könnte vielfältiger nicht sein! Bräuche, Traditionen und gemeinsame Erinnerungen verbinden Menschen über den ganzen Kontinent. Durch das Reisen auf den unterschiedlichsten Wegen und Routen entwickelte sich über Jahrtausende eine kulturelle Identität, die Europa zu der Gemeinschaft macht, in der wir heute ganz selbstverständlich leben. Seit 1987 zeichnet der Europarat internationale Netzwerke als „Kulturrouten des Europarates“ aus, die diese Routen lebendig werden lassen, indem sie interdisziplinär im Bereich (Kultur-)Tourismus, historische Forschung, Kunst und Kultur, Bürger- und Jugendaustausch zusammenarbeiten. Eine Reise auf den Kulturrouten des Europarats macht uns unsere kulturellen Wurzeln deutlich und erlebbar. Indem Sie den thematischen Routen quer durch Europa folgen, überwinden Sie Grenzen und Jahrhunderte, schlagen Brücken zu unseren Nachbarn, erkennen Einheit in Vielfalt und erleben Verständigung zwischen unterschiedlichen Menschen und Völkern. Immer wieder werden Sie dabei auch auf Kreuzungen stoßen, an denen kulturelle Einflüsse zusammentreffen. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit und entdecken Sie Ihr Europa auf den Wegen der 33 Kulturrouten des Europarats! Die 17 Routen, die Mitglieder in Deutschland in Deutschland haben, u.a. der Martinsweg, werden in diesem Heft vorgestellt.

Zur Broschüre "Kulturrouten in Deutschland"

Katholisches Sonntagsblatt berichtet über Martinusweg

Kurz vor dem Start der neuen Pilgersaison berichtet das Katholische Sonntagsblatt ausführlich über den Martinusweg und ei Pilgerangebote. Auf zwei Seiten bringt Redakteurin Karin Lutz-Efinger den Leserinnen und Lesern das Pilgern auf dem Martinusweg näher.

Den Artikel finden Sie hier zum download: Artikel Martinusweg

Martinusweg auf der Hamburger Pilgermesse

44 Stände und über 1000 Besucher zählte die 11. Hamburger Pilgermesse am vergangenen Wochenende. Für die St. Martinusgemeinschaft waren die Vorsitzende Monika Bucher und Geschäftsführer Achim Wicker mit dabei. Kurz vor Ende hieß es dann am Stand des Martinusweges bereits "ausverkauft". Es waren so viele Interessenten gekommen, dass das Material gerade so gereicht hatte.

Neben der Informationen von Interessierten ist die Hamburger Pilgermesse alljährlich vor allem eine große Plattform für alle Verantwortlichen von Pilgerwegen. Höhepunkt war auch dieses Jahr wieder das Sternpilgern von drei Startpunkten in Hamburger Stadtteilen aus zur Hauptkirche St. Jakobi. Feierlichen zogen rund 150 Sternpilger in die Kirche ein.

Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Der Martinuswege-Mittwoch auf Facebook

Noch liegt auf den Höhen der Schnee, doch die Diözese Rottenburg-Stuttgart macht ab sofort jeden Mittwoch in den sozialen Medien Lust aufs Pilgern. Am "Martinuswege Mittwoch" gibt es immer ein Foto vom Martinusweg, einen Spruch und manchmal auch gleich noch einen Veranstaltungstipp. Vorbeischauen und Liken.

Zum Martinuswege-Mittwoch auf Facebook und auf Instagram.

Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Die Welt braucht mehr Martinus

Treffen der Martinuswegverantwortlichen aus Ungarn, Deutschland und Österreich in Eisenstadt

Seit 2005 ist die via sancti Martini eine eingetragene Kulturstraße des Europarates. Die Südroute verläuft von Szombathely, über Slowenien, Kroatien, Italien, Frankreich nach Tours. Dieser Weg orientiert sich an den Wirkungsstätten des Heiligen Martin in Südeuropa. Eine Nordroute gibt es über Utrecht (Niederlande) und Erfurt. Seit September 2016 verläuft mit der Mittelroute ein weiterer Martinuspilgerweg "via sancti Martini" durch Europa. Der Weg beginnt in Szombathely (Ungarn), der Geburtsstadt des Heiligen Martin und verläuft durch Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tours, wo der heilige Martin Bischof war. Das Wegenetz umfasst insgesamt über 2.500 Kilometer. Auf diesem Pilgerweg werden sowohl Kirchen und Einrichtungen verbunden, die unter dem Patronat des heiligen Martin stehen, wie auch ab Worms Orte an denen der Heilige zu Lebzeiten gewirkt hat. Der Pilgerweg ist in Teilstücken bereits ausgeschildert. Das gelbe Martinskreuz und der "Pas des St. Martin" (Fußbabdruck des Heiligen Martin) leiten die Pilger auf ihrem Weg.Der Martinusweg verbindet aber nicht nur Orte  sondern vor allem Menschen. So fand Anfang Februar ein Treffen der Martinuswegverantwortlichen bei uns in Eisenstadt statt. Róbert Orbán aus Ungarn, Achim Wicker aus Deutschland und die Kollegen aus den österreichischen Diözesen durch die der Martinusweg führt – sind der Einladung des Vorsitzenden der St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt, Generalvikar Martin Korpitsch, gefolgt und haben sich im Haus der Begegnung in der Martinststadt ausgetauscht.Dabei sind die Ausgangslagen ganz unterschiedlich. Während in Ungarn und in Deutschland die Arbeiten (Markierung, Karten, Folder und Flyer, Werbeveranstaltungen, themen- und zielgruppenspezifisches Pilgern, … ) relativ weit fortgeschritten sind, ist es in Österreich - das erst vorigen Herbst Jahr den St. Martinus-Gemeinschaften beigetreten ist - noch nicht so weit.Schwerpunkt für die St. Martinus-Gemeinschaft Eisenstadt ist in diesem Jahr vor allem die von 12. bis 17. Mai geplante Pilgerreise auf dem Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.Fix ist bereits, dass traditionell am Samstag vor dem Palmsonntag ins neue Pilgerjahr gestartet wird. Wir im Burgenland wollen heuer von Pamhagen nach Frauenkirchen gehen. Auch in anderen Diözesen starten die Pilger an diesem Tag, wobei in manchen anderen - wie zum Beispiel in Oberösterreich oder in Baden-Würtemberg daraus die Tradition des „Samstagspilgern“ entstanden ist. Eine Initiative die vielleicht auch für uns denkbar wäre. Weiters wurde bei der Tagung die Idee eines gemeinsamen Martinusweg-Pilgerführers für Ungarn und Österreich  von Szombathely bis nach Passau angedacht. Für Deutschland ist gerade einer im Entstehen.Auch die Initiative von Bischof Gebhard Fürst „Pilgern für ein offenes Europa im Geiste des Heiligen Martin" im Mai vor der Europawahl wurde angesprochen.Vorgestellt wurde auch das von der St. Martinus-Gemeinschaft angedachte neue Pilgerprojekt „Wir gehen auf Tour(s)“ - welches anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums unserer Diözese im Jahr 2020 bald starten wird.

Beim Treffen in Eisenstadt (vlnr): Róbert Orbán (Ungarn), Achim Wicker (Deutschland), Reinhilde Woditsch, Leo Führer (Wien), Generalvikar Martin Korpitsch, Karl Woditsch

Text und Foto: Diözese Eisenstadt

Martinusweg auf der Tourismusmesse CMT

Am 12. Januar 2019 startet die Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Die St. Martinusgemeinschaft ist am ersten Wochenenden in Halle 10 zu finden, wo sie gemeinsam mit den Pilgerfreunden vom Jakobusweg über den Martinusweg informiert. Die ganze Zeit über bis zum 20. Januar finden Sie uns in Halle 6 beim Stand der Kirchen und im Forum der Kirchen am Eingang Ost, wo es jeden Tag einen Vortrag zum Martinusweg gibt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bereits am ersten Messewochenende kamen sehr viele Interessierte zum Stand der Pilgerwege in Halle 10. Auf der Bühne standen Constantin Weyrich und Alexander Schwab zusammen mit anderen jungen Pilgern Rede und Antwort.

Übersicht der Vorträge

Hallenplan Martinusweg auf der CMT

Fotos: St. Martinusgemeinschaft e.V.

Der Martinusweg verbindet

Der ausgeschilderte Martinusweg, der direkt an meiner seelsorglichen Arbeitsstelle in einer Martinusgemeinde im Großraum Stuttgart vorbeiführt und der 10-monatige Aufenthalt einer ungarischen Austauschschülerin in unserer Familie waren ein willkommener Anlass für mich, meine Frau und unsere Tochter, in den Sommerferien nach Ungarn aufzubrechen. Wir wurden von unserer Gasttochter und ihrer Familie herzlich willkommen geheißen und konnten dadurch Land und Leute vertiefter kennen lernen. Am Ende unserer Reise fuhren wir dann nach Szombathely. um etwas vom Beginn des Lebenweges des Hl. Martin aufzunehmen. Durch die Vermittlung von Achim Wicker, Geschäftsführer der Martinusgemeinschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., wurden wir in Szombathely von Pfarrer Janos Schauermann freundlich empfangen. Er führte uns durch die Krypta und Kirche und das Museum und gab uns in deutscher Sprache einen Einblick in die lange Kirchengeschichte vor Ort. Mit dem Pilgerstempel im Pilgerausweis, einer kleinen Martinuskerze und dem Pilgersegen entließ er uns auf unseren Weg. Für mich war es ein besonderes Erlebnis, gute 800 km von meinem gewohnten Martinusumfeld zu stehen, sozusagen am Anfang, dort wo für Martinus alles begann. Für den kommenden Tag hatten meine Frau und unsere 8-jährige Tochter verabredet, dass wir eine Tagesetappe von Köszeg nach Zsira pilgern wollten. Der erste beeindruckende Abschnitt war, als wir bei Olmod auf die offene Grenze zwischen Ungarn und Österreich stießen. Ohne genaues Hinsehen könnte man leicht die Grenzsteine im Wald übersehen. Alles wirkt so ruhig und friedlich im Sonnenschein. Es fällt mir als Außenstehendem schwer, die Tragödie des sogenannten „Eisernen Vorhangs“ zu erfassen, die hier bis 1989 traurige Wirklichkeit war. Ich bin sehr dankbar für diese offene Grenze, die den Kontakt zu lieben Menschen erleichtert und so auch den Martinusweg von seinem Beginn in Szombathely (Ungarn) über Österreich und Deutschland bis zu seinem Ende in Tours (Frankreich) erst möglich macht. Gerade in der jetzigen Zeit ist es nötiger denn je, das Verbindende zwischen den europäischen Länder zu betonen. Ich bin dankbar für St. Martinus als europäischen Heiligen. Auf halber Strecke liegt der Ort Horvatzidany. Schon am Vorabend hatte uns  Pfarrer Janos Schauermann telefonisch im dortigen Pfarrhaus angekündigt. Auch hier wurden wir herzlich von Pfr. Dumovits in Empfang genommen. Da unsere Tochter kurz vor dem Ort auf der Landstraße ihre Knie aufschürfte und bei jedem Schritt jammerte, war uns Eltern klar, dass unser Pilgerweg am Pfarrhaus in Horvatzidany enden würde. Doch oh Wunder – nach einer erfrischenden Pause schnappte sich Pfr. Dumovits seine Wanderstöcke und machte sich mit uns auf den Weg. Und bis wir das richtig realisiert hatten, war er mit uns aus dem Ort hinausgelaufen und auf dem Weg zur nächsten Ortschaft. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sich der alte Herr im Anzug bei der Mittagshitze auf den Weg gemacht hat und uns damit so motiviert hat, dass wir auch noch den letzten Teil der Tagesetappe gehen konnten. Begleitung tut gut – das war eine eindrückliche Wegerfahrung. So gefüllt konnten wir mit großer Dankbarkeit am nächsten Tag dann gut wieder Richtung Heimat aufbrechen.


Text und Fotos: Hans-Jürgen Winkler

 

Samstagspilgern 2019 mit vielen Angeboten

Neuer Flyer Samstagspilgern erscheint druckfrisch zur Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Über 20 Angebote "Immer wieder samstags - unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin"stehen interessierten Pilgerinnen und Pilgeren 2019 zur Verfügung. In Zusammenarbeit von Dekanten, Pilgerführer und der St. Martinusgemeinschaft konnte auch für die kommende Pilgersaison wieder ein attraktives Angebot in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Bayern und Trier auf die Beine gestellt werden. Höhepunkte sind im kommenden Jahr das Pilgern mit Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg nach Oberndorf am Neckar am 5. Oktober und die Einweihung des thematischen Martinusweges mit neun inhaltlichen Tafeln unterhalb der Erolzheimer Bergkapelle im Dekanat Biberach am 23. Juni 2019. Darüber hinaus lädt die St. Martinusgemeinschaft zu einer Fußpilgerreise auf dem eurpopäischen Martinusweg in Österreich, einer Pilgerwoche in Hohenlohe und Heilbronn und drei Pilgertagen in Oberschwaben ein.

Alle weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer, der ab 15. Januar 2019 auch über die Expedition der Diözese direkt bestellt werden kann.

Informationsflyer "Samstagspilgern 2019 " zum download.

Samstagspilgern von Bad Schussenried nach Ummendorf 06042019

Samstagspilgern im Stromberg ab Besigheim 13042019

Samstagspilgern Arlach - Kloster Bonlanden am 27042019

Samstagspilgern zu den Allgäu-Heiligen ab Leutkirch 27042019

Pilgertag von Owingen nach Bisingen am 01052019

Samstagspilgern von Hechingen nach Hirrlingen am 04052019

Samstagspilgern Wangen nach Eglos 18052019

Samstagspilgern von Langenargen nach Tettnang 18052019

Samstagspilgern für junge Erwachsene Stuttgart 08062019

Ab sofort finden Sie die näheren Angaben zu den Pilgertagen bei den "Terminen". Bitte informieren Sie sich dort.

 

Oasentag des Stiftungsschulamts auf dem Martinusweg

"Wir alle sind Pilger, die auf ganz verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern." Unter diesem Motto stand dieses Mal der jährlich stattfindende Oasentag des Bischöflichen Stiftungsschulamtes am 8. November 2018. Bereits zum dritten Mal machten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSSA daran, gemeinsam mit Pilgerleiter Rolf Seeger, den Spuren des Hl. Martins auf dem Martinusweg zu folgen. Ausgangspunkt der Pilgerwanderung war das Bischofshaus in Rottenburg. In der neu gestalteten Hauskapelle bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Pilgersegen von Bischof Dr. Gebhard Fürst. Nach dieser geistlichen Einstimmung und dem obligatorischen Gruppenfoto machte sich die Pilgerschar auf den Weg in den noch nebelverhangenen Morgen. Nach einem kurzen Stop am Dom führte die Route über den Kreuzweg beim Preußischen hinauf zur Altstadtkapelle und von dort aus über die Ortschaften Weiler, Hemmendorf und Dettingen nach Hirrlingen. An verschiedenen Stationen auf dem Weg beschenkte Rolf Seeger die Pilgerschaar mit geistlichen Impulsen, spannenden und interessanten Einblicken in die Geschichte sowie kurzweiligen und humorvollen Anekdoten. Mit einem leckeren Mittagessen im Café Biesinger in Hirrlingen und der anschließenden Rückfahrt per Bus nach Rottenburg ging ein wunderbarer und eindrucksvoller Tag auf dem Martinusweg zu Ende.

Text und Fotos: Stiftungsschulamt

Zeitung "Der Pilger" veröffentlicht Artikel über den Martinusweg

Auf vier Seiten berichtet die Zeitung "Der Pilger" über den Martinusweg im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten. Den ganzen Bericht finden Sie hier.  Quellenangabe an: aus "der pilger - Magazin für die Reise durchs Leben", Ausgabe Winter 2018, www.der-pilger.de

 

Fußpilgerreise auf dem Martinusweg in Österreich - Anmeldung ab jetzt möglich

Im Juni 2019 bietet die St. Martinusgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Diözesanpilgerstelle der Caritas Rottenburg-Stuttgart eine Fußpilgerreise auf dem europäischen Martinusweg in Österreich an. Vier Tage lang pilgern die Teilnehmer von Kosterneuburg bei Wien nach Krems an der Donau. Begleitet wird die Reise von Pfarrer Gerhard Bundschuh und Geschäftsführer Achim Wicker.

Weitere Informationen zur Reise und zur Anmeldung erhalten Sie in der Reiseausschreibung.

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